funtrade trifft... Pro Senectute Kanton Zürich zum Interview
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Aktualisiert: vor 4 Tagen
Hinter jeder erfolgreichen Non-Profit-Organisation stehen Menschen, die mit Engagement, Weitblick und Herz Grosses bewirken. In unserer Interviewreihe «funtrade trifft…» stellen wir Organisationen vor, die sich täglich für unsere Gesellschaft einsetzen – ihre Mission, ihre Herausforderungen und wie sie den Wandel aktiv gestalten.
Seit Jahrzehnten setzt sich Pro Senectute Kanton Zürich dafür ein, älteren Menschen ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu ermöglichen. Mit einem breiten Angebot von Beratung über Freizeit- und Bildungsangebote bis hin zu konkreter Unterstützung im Alltag begleitet sie Seniorinnen und Senioren in den unterschiedlichsten Lebenssituationen und stärkt ihre Teilhabe an der Gesellschaft.

Im Interview spricht Thomas Recher, Teamleiter Fundraising bei Pro Senectute Kanton Zürich, über seine Motivation, modernes Fundraising, die Bedeutung eines leistungsfähigen CRM und warum eine partnerschaftliche Zusammenarbeit für nachhaltigen Erfolg entscheidend ist.
Viel Freude beim Lesen!
Schon meiner Grossmutter, die über 90 wurde, hörte ich gerne zu als sie von ihrem langen Leben und anderen Zeiten erzählte.

funtrade trifft...
Thomas Recher
Teamleiter
Fundraising
Pro Senectute
Kanton Zürich
.#1 Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst. Stelle dich doch bitte kurz vor und erzähle uns etwas über deine Rolle bei Pro Senectute Kanton Zürich.
Hallo zusammen. Mein Name ist Thomas Recher und ich arbeite seit mehr als 20 Jahren in der Kommunikation, erst im Event-Bereich, danach leitete ich das Sponsoring bei einem Energieunternehmen und aktuell bin ich Teamleiter Fundraising bei Pro Senectute Kanton Zürich. Mit meinem Team generieren wir finanzielle Mittel aus dem Bereich Public, von Stiftungen für Projekte und verbessern unser Legate-Marketing, damit wir weiterhin wertvolle Vermächtnisse erhalten. Privat lebe ich mit meiner Familie in der Stadt Zürich und meine Freizeit verbringe ich oft in der Natur, ob auf dem Velo, zu Fuss oder auf Tourenskis.
.#2 Pro Senectute steht für die Unterstützung älterer Menschen in unserer Gesellschaft. Welche Vision treibt eure Organisation an?
Pro Senectute Kanton Zürich ist die wichtigste Ansprech- und Dienstleistungspartnerin für sämtliche Fragen rund um das Älterwerden und das Alter. Bekannt und gefragt bei Alt und Jung. Visionär, gesellschaftspolitisch vorausschauend, zukunftsorientiert.
.#3 Was motiviert dich persönlich, dich in diesem Bereich zu engagieren?
Es ist mir ein Anliegen mich für diese Altersgruppe zu engagieren. Viel zu oft wird abschätzend von den «Alten» geredet und als Gesellschaft schicken wir diese auf ein Abstellgleis, da sie nicht mehr so leistungsfähig sind wie eine 20-Jährige. Das ist falsch und kurzsichtig – schliesslich altern wir alle, früher oder später. Das gilt es zu respektieren. Diese Menschen sollen Wertschätzung erfahren, auch wenn teilweise körperlich und mental nicht mehr alles rund läuft. Jede/r hat seine eigene Geschichte und diese einzelnen Leben finde ich hochinteressant. Schon meiner Grossmutter, die über 90 wurde, hörte ich gerne zu als sie von ihrem langen Leben und anderen Zeiten erzählte.

.#4 Wie beeinflusst funtrade eure Beziehungspflege mit euren Spender:innen?
Unsere Spendendatenbank funtrade gibt mir einen wertvollen Überblick über jede einzelne Person und deren Historie, um gezielt Segmente auszuwählen und zu bearbeiten. Dank einer gepflegten Datenbank und der hohen Datenqualität sind wir konstant auf hohem Niveau unterwegs. funtrade ist das Herzstück unseres Erfolges.
.#5 Für unsere Lesenden spannend: Mit wie vielen Kontakten arbeitet ihr aktuell ungefähr im CRM?
In funtrade sind mehr als 200'000 Kontakte hinterlegt. Aktuell arbeiten wir bei unseren Kampagnen mit rund 35'000 Adressen, rund 20'000 davon sind aktive Spenderinnen und Spender von Pro Senectute Kanton Zürich.
.#6 funtrade lebt von modularen Funktionen und Schnittstellen. Welche Features oder Integrationen unterstützen euch im Alltag besonders?
Jegliche Schnittstellen sind wichtig für meine tägliche Arbeit, sei es zu Abacus, zu Mailchimp, zu Raisenow oder neu auch zu eBill. Zudem schätze ich die Module der Projektfinanzierung und Veranstaltungen. Diese sind sehr hilfreich bei der Übersicht zur Finanzierung von Projekten durch Stiftungen, aber auch beim Invitation-Management für Veranstaltungen.
.#7 Ihr habt unsere neue eBill-Schnittstelle bereits eingeführt. Was hat euch dazu bewogen, diesen Kanal ebenfalls zu berücksichtigen – insbesondere im Vergleich zu klassischen Zahlungswegen wie QR-Rechnungen oder E-Mail?
Ja, wir arbeiten bereits mit der Schnittstelle zum eBill-Portal. Erste Spenden sind auch schon eingetroffen und täglich wächst die Zahl an Menschen, die uns als Rechnungssteller in ihrem Portal hinzufügen. Per heute haben wir bereits mehr als 600 Personen, von denen wir das Einverständnis erlangten, um Spendenaufrufe einzuliefern. Das ist sehr erfreulich, ebenso die Response, die bei unserem ersten Versuch doch eine Quote von 6.5% aufweist.
Seit dieser Kanal aufgetaucht ist war ich interessiert an eBill-Donation - für mich war mehr die Frage wie schnell sich der Kanal etabliert im E-Banking, ob Menschen tatsächlich im gleichen Atemzug wie Rechnungen auch Spenden tätigen und wie die Response aussehen im Vergleich zu klassischen QR-Rechnungen. Wir haben Potenzial und es ist definitiv der richtige Weg für Menschen, die ohnehin an uns spenden und froh sind auf digitalem Weg möglichst einfach ihre Spende tätigen zu können. Ohne komplizierte Formulare, Verpflichtungen usw. Ich glaube fest daran, dass wir als etablierte Organisation über diesen Kanal wachsen werden.
.#8 Welche Auswirkungen hat die Nutzung von funtrade insgesamt auf eure Arbeit – insbesondere in Bezug auf Effizienz und Spenderbeziehungen?
Was ich sehr schätze ist der direkte Draht zu Arenae, die funtrade betreuen. Die unkomplizierte Art, wenn wir Verbesserungen wünschen oder wenn Support gefragt ist. Auf Augenhöhe, schnell und zuverlässig.
Die vielen Schnittstellen, die Automatisierungen und halbmanuellen Verarbeitungen erleichtern mir das Leben enorm, damit ich und mein kleines Team möglichst effizient arbeiten können.
.#9 Würdet ihr funtrade anderen Organisationen weiterempfehlen?
Unbedingt! Für mich ist funtrade eine gute Lösung für kleine und mittlere Unternehmen, die professionell im Fundraising tätig sein wollen. Wenn excel der Vergangenheit angehört, Analysezahlen gefordert, Kampagnen sauber geplant und umgesetzt sein müssen – spätestens dann ist Zeit für ein solches CRM wie funtrade. Silicon Valley sieht zwar hübsch aus – kostet aber einiges mehr und kann am Ende Dinge, die gar nicht benötigt werden.
Ich arbeite gerne auf Augenhöhe mit meinen Partnern, wo meine Forderungen und Wünsche ernst genommen werden und Konstanz besteht. Das ist für mich ausschlaggebend, um erfolgreich sein zu können.

.#10 Zum Abschluss: Gibt es ein Projekt oder einen Bereich eurer Arbeit, der dir besonders am Herzen liegt?
Es mag banal tönen, aber wenn mich ältere Menschen anrufen und während dem Telefonat ihr halbes Leben anvertrauen und ich sogar helfen kann – dann bin ich sehr happy. Und wenn mein CRM es noch zulässt diese Information sinnvoll und verwertbar zu speichern für kommende Massnahmen, dann ist für mich die «mission accomplished».
Vielen Dank an Thomas Recher für das offene Gespräch und die spannenden Einblicke in die Fundraising-Arbeit von Pro Senectute Kanton Zürich.
Wir freuen uns, Pro Senectute Kanton Zürich auf ihrem Weg mit funtrade begleiten zu dürfen und wünschen der Organisation weiterhin viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit.
Neugierig auf die Schnittstelle eBill? In unserem Blogbeitrag erfährst du, wie der digitale Spendenkanal funktioniert und warum er für Non-Profit-Organisationen immer interessanter wird. Schau rein:



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